KompetenzLabor

Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbstbehauptung, Problemlösekompetenz, Zielorientierung, Flexibilität, Selbstreflexion, Empathie, Innovation oder Frustrationstoleranz werden heute im Arbeitsmarkt als relevanter angesehen als Ausbildungen und Fachwissen (Gnehm, Heller und Müller).                            

Auch Cajacob führt im Interview aus, Soft Skills seien die zentralen Kompetenzen der Zukunft.

Die Weiterentwicklung relevanter Kompetenzen bedarf einer hochgradig individualisierten Vorgehensweise und grosser Passgenauigkeit. In spezifischen KompetenzLabors vertiefen und verfeinern die Teilnehmenden gemäss dem individuellen Bedarf die relevanten Kompetenzen und transferieren das Erarbeitete auf Ihre Arbeitssituation.

Design KompetenzLabor

Erfolgsfaktoren für das Trainieren von Kompetenzen sind Selbstreflexion (die Frage: Wo besteht «Luft gegen oben»?), Realitätsnähe (alltagsnahe Settings), und die Umsetzung (der Transfer). Selbstreflexion und Realitätsnähe werden durch ein individualisiertes, erlebnisbetontes Design erreicht.  Der nachhaltige Transfer wird kontinuierlich angebahnt und unterstützt.

  • Im Zentrum des KompetenzLabors stehen Experimente, deren Reflexion, und der Transfer auf den Arbeitsalltag. So haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, in interaktiven Settings konkret ihr Verhalten und Ihre Interaktionen wahrzunehmen und zeitnahe zu reflektieren.

Für Verhaltensänderungen, wie hier beabsichtigt, ist der Übergang vom Motiv zur Absicht, zum Wollen, zentral. Handlungswirksam formulierte Vorsätze, der Austausch im Tandem, der «ZRM-Reminder» stärken den Transfer.

Handlungsbedarf

Salvisberg in Gnehm et al. konstatiert bezüglich dem Schweizer Arbeitsmarkt, dass interpersonale Kompetenzen (Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen oder Soft Skills) in den letzten Jahrzehnten bei allen Berufsgruppen enorm an Bedeutung gewonnen haben.

Die Transformation von der Produktions- hin zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft sowie Globalisierung, erhöhte Mobilität und Diversität erhöhen die Anforderungen an Mitarbeitende, rasch effizient und produktiv mit wechselnden Personen und Gruppen arbeiten zu können. Beispielsweise im Rahmen von Projekten. Dadurch rücken zusätzliche, fachübergreifende Kompetenzanforderungen in den Vordergrund. Entwickelte Selbst- und Sozialkompetenzen erhöhen in der Zusammenarbeit zwischen Menschen die Effizienz wie auch die Zufriedenheit. Führende Firmen haben dies erkannt, und investieren bewusst in die Entwicklung dieser Kompetenzen bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Ann-Sophie Gnehm, Daniel Heller und Jan Müller, 2019, Universität Zürich/smm

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